Je nach Befund stehen dem Arzt grundsätzlich drei Therapieoptionen zur Verfügung (Berger R. et al., 2003):
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene operative Verfahren: Standardverfahren und minimal-invasive Verfahren. Bei diesen Therapien der BPH wird das hyperplastische Prostatagewebe entfernt, um die Verengung zu reduzieren. Es stellt bei Patienten mit LUTS die effektivste Therapieform dar. Ein operativer Eingriff wird gewählt, wenn die Patienten trotz medikamentöser Therapie unter Symptomen leiden oder wenn Komplikationen auftreten. So müssen sich letztendlich 3 von 10 Männer einem Eingriff unterziehen (De la Rosette J. et al., 2004).
Dem Arzt steht eine Vielzahl an verschiedenen operativen Verfahren zur Verfügung:
Die TUR-P gilt als „Goldstandard“ und Referenzverfahren der operativen Therapien. Circa 95 % aller operativen Eingriffe werden als TUR-P durchgeführt (De la Rosette J. et al., 2004).
Ziel der minimal-invasiven Verfahren ist es, die Sicherheit des operativen Eingriffs weiter zu erhöhen und insbesondere das Blutungsrisiko zu minimieren. Die Ablation (Abtragung) des hyperplastischen Prostatagewebes erfolgt meist mittels thermischer Zerstörung (Vaporisation, Koagulation). Auf Grund der erhöhten Sicherheit stellen die Verfahren oftmals sinnvolle Alternativen bei Hochrisikopatienten dar. Teilweise wird die Sicherheit jedoch auf Kosten der Effektivität oder Wirtschaftlichkeit erzielt. Die TURis Plasma-Vaporisation birgt als neuestes Verfahren erstmals das Potenzial, Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen.