Für den Arzt erweist sich das Verfahren als sehr komfortabel. Als Teil des bewährten und routinierten TURis Verfahrens ist die Handhabung der Elektrode unproblematisch und schnell zu erlernen (kurze Lernkurve). Des Weiteren trägt das halbsphärische Design der Elektrode zu einer sehr guten und kontrollierten Führung des Gerätes auf der Gewebeoberfläche bei. Der Arzt kann somit sehr gezielt sämtliche Bereiche in der Prostata behandeln.
Zudem bleibt während des gesamten Eingriffs die Sicht auf das Operationsfeld klar und übersichtlich, weil keine Gewebehobel anfallen, die Spülflüssigkeit nicht durch Einblutungen getrübt wird und auch keine Laserimpulse das Sehfeld beeinträchtigen.
Während andere neue Verfahren häufig mit hohen Anschaffungs- und Betriebskosten verbunden sind, zeichnet sich die TURis Plasma-Vaporisationselektrode durch hohe Kosteneffizienz aus. Ein Vorteil, der gerade im Hinblick auf den steigenden Kostendruck im Gesundheitssystem zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Als Komponente des bestehenden bipolaren Resektionssystems (TURis) sind die Kosten für eine Aufrüstung minimal. Die neuartige Vaporisationselektrode ist mit der herkömmlichen bipolaren Schneid-Elektrode austauschbar, so dass ein Zukauf der neuen Elektrode ausreicht, um das System mit der neuen Technologie aufzurüsten. Auch die Betriebskosten bzw. die Kosten für die Einmal-Elektrode liegen deutlich unter denen von gängigen Laser-Vaporisationssystemen.