BPH ist die am meisten verbreitete nicht krebsartige Erkrankung der Prostata. Versagt der medikamentöse Therapieansatz, ist die transurethrale Resektion (TUR), also das Abtragen des erkrankten Gewebes durch die Harnröhre, die effektivste Therapieform. Allein in Deutschland werden derzeit jährlich ca. 60.000 Patienten operiert.
Olympus bietet Urologen nun eine Lösung, um das hypertrophe Prostatagewebe zu verdampfen. Die TURis Plasma-Vaporisationselektrode kombiniert erstmals die Vorteile der Vaporisation mit der bipolaren Resektion und ermöglicht so die höchste Effektivität mit den geringstmöglichen Nebenwirkungen. Das Prostatagewebe wird schnell und effizient vaporisiert und die Oberfläche gleichzeitig sanft koaguliert. Blutungen werden so von vornherein minimiert.
Wie bei anderen bewährten bipolaren Technologien werden umliegendes Gewebe und Nerven geschont, Gewebedenaturierungen minimiert und das TUR-Syndrom vermieden. Durch die fast blutungsfreie Behandlungsmethode werden nicht zuletzt auch die Dauer der Katheterliegezeit und damit des Krankenhausaufenthaltes durch das schonende Verfahren verkürzt - ein Vorteil für Arzt und Patient gleichermaßen.
Als Erweiterung des bewährten modularen TURis Resektoskop-Systems von Olympus verfügt diese neue Behandlungsmethode über eine kurze Lernkurve und überzeugt durch seine Wirtschaftlichkeit. Sowohl Aufrüstungskosten schon bestehender bipolarer Systeme als auch Einmalkosten der Elektrode liegen deutlich unter den Kosten gängiger Laser-Vaporisationsverfahren.
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Weiterführende Informationen:
Die benigne Prostata-Hyperplasie (BPH) Die verschiedenen Therapieformen bei BPH Technik und Wirkungsweise der TURis Plasma-Vaporisationselektrode Vorteile für Arzt und Patient